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Externe Kosten: Keine neuen Erkenntnisse und Argumente der Bundesbehörden

Von Homepage NewsAktuell/Ots - Freitag, 9. Mai, 14:09 Uhr

Bern (ots) - Keine neuen Argumente und Erkenntnisse, aber nach wie

vor grosse Zweifel an der Rechtmässigkeit der LSVA-Erhöhung bringt

die Aktualisierung der Transportkostenrechnung nach Ansicht des

Schweiz. Nutzfahrzeugverbandes ASTAG. Die Fahrzeughalter werden

deshalb an ihren Einsprachen festhalten, zumal die nächste Erhöhung

mit der Abklassierung der EURO-3-Lastwagen anfangs 2009 bereits

bevorsteht.

Die von den Bundesbehörden heute veröffentliche Aktualisierung der

Transportkostenrechnung für das Jahr 2005 bringt nach Auffassung des

Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes ASTAG keine neuen Erkenntnisse

und Argumente in der Diskussion um eine Kostenunter- oder

-überdeckung des Schwerverkehrs. Die ASTAG hat aber mit Freude zur

Kenntnis genommen, dass auch die Bundesbehörden zum Schluss kommen,

der Schwerverkehr decke seine Kosten nun nahezu zu 100 Prozent.

Überrascht ist die ASTAG vor allem über die enorme Bandbreite der

Resultate, welche die Studie der Bundesbehörden ausweist. Angesichts

dieser Bandbreiten und der diversen unsicheren Annahmen, die

getroffen worden sind, ist es nach Ansicht der ASTAG mehr als

fraglich, ob die neusten Resultate des ARE/BFS-Berichts einer

rechtlichen und wissenschaftlichen Beurteilung Stand halten. Es

bleibt der Verdacht, die Aktualisierung diene vor allem

finanzpolitischen Zielen des Bundes!

LSVA: ASTAG hält an Einsprachen fest

Die ASTAG und ihre Mitglieder werden angesichts dieser

Ausgangslage an ihren Einsprachen festhalten. Auch in den kommenden

Monaten werden die Fahrzeughalter demnach die LSVA-Abrechnungen 2008

bis auf weiteres anfechten müssen. Alleine im vergangenen Monat sind

bei der Oberzolldirektion (OZD) rund 4'500 Einsprachen eingegangen.

Kontakt:

Michael Gehrken

031 370 85 24

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