NewsAktuell/Ots
Bern (ots) - Keine neuen Argumente und Erkenntnisse, aber nach wie
vor grosse Zweifel an der Rechtmässigkeit der LSVA-Erhöhung bringt
die Aktualisierung der Transportkostenrechnung nach Ansicht des
Schweiz. Nutzfahrzeugverbandes ASTAG. Die Fahrzeughalter werden
deshalb an ihren Einsprachen festhalten, zumal die nächste Erhöhung
mit der Abklassierung der EURO-3-Lastwagen anfangs 2009 bereits
bevorsteht.
Die von den Bundesbehörden heute veröffentliche Aktualisierung der
Transportkostenrechnung für das Jahr 2005 bringt nach Auffassung des
Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes ASTAG keine neuen Erkenntnisse
und Argumente in der Diskussion um eine Kostenunter- oder
-überdeckung des Schwerverkehrs. Die ASTAG hat aber mit Freude zur
Kenntnis genommen, dass auch die Bundesbehörden zum Schluss kommen,
der Schwerverkehr decke seine Kosten nun nahezu zu 100 Prozent.
Überrascht ist die ASTAG vor allem über die enorme Bandbreite der
Resultate, welche die Studie der Bundesbehörden ausweist. Angesichts
dieser Bandbreiten und der diversen unsicheren Annahmen, die
getroffen worden sind, ist es nach Ansicht der ASTAG mehr als
fraglich, ob die neusten Resultate des ARE/BFS-Berichts einer
rechtlichen und wissenschaftlichen Beurteilung Stand halten. Es
bleibt der Verdacht, die Aktualisierung diene vor allem
finanzpolitischen Zielen des Bundes!
LSVA: ASTAG hält an Einsprachen fest
Die ASTAG und ihre Mitglieder werden angesichts dieser
Ausgangslage an ihren Einsprachen festhalten. Auch in den kommenden
Monaten werden die Fahrzeughalter demnach die LSVA-Abrechnungen 2008
bis auf weiteres anfechten müssen. Alleine im vergangenen Monat sind
bei der Oberzolldirektion (OZD) rund 4'500 Einsprachen eingegangen.
Kontakt:
Michael Gehrken
031 370 85 24

Copyright © 2008 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten.