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Psychiater Schröter-Kunhardt greift Therapiemethoden der Allgemeinmediziner an: "Bei Schlafstörungen verschreiben die Hausärzte zu

Von Homepage NewsAktuell/Ots - Donnerstag, 8. Mai, 13:24 Uhr

Hamburg (ots) -

"DGF Der Talk" zum Thema "Schlaf und Traum"

Erstausstrahlung: Sonntag, 11. Mai 2008, 12.00 Uhr

"Bei Schlafstörungen werden vom Hausarzt häufig direkt Medikamente

verschrieben, oft auch solche, die süchtig machen", kritisiert Dr.

Michael Schröter-Kunhardt im Deutschen Gesundheitsfernsehen gängige

Therapiemethoden. Zusammen mit Schlafmediziner Dr. Ingo Fietze

diskutiert der Psychiater in der Sendung "DGF Der Talk" zum Thema

"Schlaf und Traum".

Die Forschung im Bereich Schlaf sei extrem rückständig, bemängelt

Fietze, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrum der Berliner Charité:

"Die Allgemeinbevölkerung weiß noch sehr wenig darüber, weil selbst

die Ärzte nicht genügend geschult werden. Schlaf spielt in der Lehre

eine untergeordnete Rolle - das ist ein systematischer Fehler."

Studien belegen, dass zu wenig Schlaf und eine schlechte

Schlafqualität negative Auswirkungen auf die körperliche und geistige

Gesundheit haben. "Schätzungen gehen davon aus, dass 30 Prozent der

Deutschen unter Schlafstörungen leiden", erklärt er. "Jeder zehnte

Bundesbürger hat eine chronische Schlafstörung und bei vier Prozent

liegt sogar ein behandlungsbedürftiges Schlafproblem vor", so Fietze

weiter. Menschen, die über einen längeren Zeitraum unter

Schlafstörungen leiden, sollten unbedingt einen Arzt konsultieren,

raten die Experten. Sie warnen jedoch gleichzeitig davor, verfrüht

starke Arzneimittel einzunehmen. Gerade in einem frühen Stadium seien

Medikamente noch nicht nötig, so Fietze. Der Mediziner empfiehlt den

Patienten, erst einmal "in die Apotheke zu gehen und sich über die

Behandlung mit Baldrian, Hopfen und Johanniskraut zu informieren."

Über das Deutsche Gesundheitsfernsehen:

Das Deutsche Gesundheitsfernsehen ist der erste unabhängige,

bundesweit empfangbare Spartensender zum Thema Gesundheit in

Deutschland. Über Astra Digital, diverse digitale Kabelnetze und als

Livestream auf der DGF-Website ( www.dgf.tv ) erreicht der

Free-TV-Sender derzeit ca. 12,5 Millionen Haushalte und bietet

gesundheitsinteressierten Zuschauern aller Altersgruppen umfassende

Informationen rund um Medizin, Naturheilkunde, Wellness, Ernährung

und Bewegung.

Originaltext: Deutsches Gesundheitsfernsehen

Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/67723

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Pressekontakt:

Erdmann Kilian

Tel.: 089-59042-1106

e-Mail: presse@dgf.tv

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