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Mobile Banking wird Mikrofinanzierung transformieren

NewsAktuell/Ots - Montag, 5. Mai, 03:19 Uhr

Washington (ots/PRNewswire) -

- CGAP legt dar, dass es unter den gegenwärtigen Marktbedingungen

für ärmere Bevölkerungsschichten immer noch einige Jahre dauern wird,

bevor sie profitieren können

Ein neuer Bericht der globalen Mikrofinanzierungsorganisation

CGAP sagt voraus, dass Mobile Banking unter den richtigen

Marktbedingungen für eine grosse Zahl ärmerer Menschen, die

ausserhalb des formellen Finanzsystems stehen, von Vorteil sein

könnte. Anfängliche Erfahrungen mit einem Banksystem ohne Filialen

deuten darauf hin, dass kompatible Zahlungsplattformen, praktikable

und risikobasierte Vorschriften und ein gemeinsam genutztes Netz von

Vertretern zur Abwicklung von Bargeldtransaktionen entwickelt werden

müssen.

"Die Marktbedingungen drücken die Preise nach unten. Wir sehen

auf den Philippinen, dass eine Transaktion über ein Mobiltelefon oder

einen Geldautomaten nur ein Fünftel eines traditionellen Besuchs bei

einer Filiale kostet", sagte Gautam Ivatury, Manager des

Technologieprogramms von CGAP und Mitautor des Berichts.

"Andererseits schätzen wir, dass weniger als einer von zehn

Mobiltelefon-Bankkunden zu der ärmeren Bevölkerungsschicht gehört,

neu im Bankwesen ist oder andere Transaktionen als Zahlungen oder

Überweisungen durchführt."

Der Bericht legt dar, dass Zahlungen und Überweisungen aus vielen

Gründen das mobile Finanzdienstleistungsangebot dominieren.

Insbesondere die Anbieter von mobilen Dienstleistungen bieten

bevorzugt Zahlungsdienstleistungen an, da diese eher den

traditionellen Umsatzmodellen entsprechen. Bei diesen

Dienstleistungen ist es ausserdem weniger wahrscheinlich, dass die

Betreiber gegen irgendwelche Vorschriften des Bankwesens verstossen

könnten.

"Wenn es darum geht, ärmere Bevölkerungsschichten anzusprechen,

die sich ausserhalb des formellen Finanzsektors befinden, besteht

zumindest derzeit eine deutliche Diskrepanz zwischen der Realität des

Mobiltelefonbankwesens und seinem Potential, und noch mehr zu dem

Medienrummel, der darum betrieben wird", sagte Ignacio Mas,

CGAP-Berater und Mitautor des Reports. "Wir sehen deutliche Chancen

für Serviceanbieter, die jetzt schnell handeln und neue Produkte

kreieren, insbesondere wenn sie dazu noch ein gemeinsam genutztes

Netz von Vertretern zur Abwicklung von Bargeldtransaktionen

etablieren können, mit dem sie die "Extrameile" im Serviceangebot

gehen können".

Der Bericht legt dar, dass es in Fällen, in denen die

Marktbedingungen kein breiteres Spektrum an Bankdienstleistungen wie

Kredite und Sparpläne begünstigen, unter Umständen notwendig ist,

dass politische Entscheidungsträger und Befürworter von leichterem

Zugang zu Finanzdienstleistungen eingreifen.

Die anfänglichen Erfahrungen mit einem Bankwesen ohne Filialen

werden auf dem GSMA Mobile Money Summit in Kairo vorgestellt werden

und im Internet unter http://www.cgap.org verfügbar sein.

CGAP (The Consultative Group to Assist the Poor) ist die weltweit

führende Organisation zur Förderung von Mikrofinanzierung. CGAP

bietet der Finanzindustrie, Regierungen und Investoren objektive

Informationen, Expertenmeinungen und innovative Lösungsansätze, um

den Armen der Welt besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen zu

bieten.

Website: http://www.cgap.org

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