Eine Architekturstudentin kann sich noch genau an die erste Begegnung mit Heidrun Bögner-Balz erinnern. Als es hieß, eine neue Professorin werde das Fach Bauphysik lehren, war die Studentin verdutzt.
Endlich kann der neunjährige Florian problemlos geduscht werden und auch mit dem Rollstuhl durch die Wohnung fahren. Florian ist schwer behindert. Das Leben mit ihm wurde in der Vier-Raum-Ratio-Wohnung immer schwieriger. "Wir mussten ihn durch die Wohnung tragen, denn der Rollstuhl passte nicht durch die Türen", erzählen die Eltern Bianca und Sven Nitsch. Im engen Bad ohne Dusche wurde die ...
Eine brennende Kerze war vermutlich die Ursache für einen Wohnungsbrand am Sonntag in einem Wohnblock in der Roßlauer Waldstraße. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass ein technischer Defekt auszuschließen ist, sagte Doreen Wendland, Pressesprecherin der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost, auf MZ-Nachfrage.
Der Blick aus dem Fenster und auf das Thermometer vermag zu täuschen. Am Morgen Sonnenblinzeln durch die Wolkendecke, tagsüber klettert die Quecksilbersäule noch leicht in den zweistelligen Bereich. Der Kalender aber meldet unerbittlich: In einer Woche beginnt der Dezember. Und mit ihm der meteorologische Winter.
Das Jagdschloss in Haideburg nicht zu verkaufen, sondern im Besitz des Landes zu belassen, dafür plädiert Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister Klemens Koschig in einem Schreiben an den Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Hermann Otto Aeikens.
Vor dem Spiel musste gesenst werden. Zwei Bäume dienten als Pfosten, ein Querbalken als Latte. Früher wurde auf der Hutungsfläche am Bach gebolzt. Heute wird im Rosselstadion nicht nur Fußball gespielt. Früher flog der Ball nicht selten in Wagners Gemüsebeet.
Die Gattung Performance hat es in Dessau schwer, kommt sie dann noch im Kontext mit dem Bauhaus daher, bewegt sich die Zuschauerzahl selten über dem zweistelligen Bereich. Das musste auch das Tanz- und Performance-Festival "Figurenräume - Raumfiguren" erfahren, nachdem am Wochenende die ersten Programmpunkte gezeigt wurden.
Im vorigen Jahr wurden in der Wittenberger Straße 71 noch Eisbecher, Kuchen oder die beliebten Bauernfrühstücke serviert. Heute hat sich die einstige Gaststube in ein gemütliches Wohn- und Esszimmer eines modernen Ferienhauses verwandelt.
Am Samstag, kurz vor Mitternacht fuhr der Zug auf Gleis 3 des Dessauer Hauptbahnhofes ein. Das Pfeifen der Dampflok kündete von der Ankunft. Früh am Morgen war die Feuerwehr da und sorgte für den Stromanschluss.
Punkt 18 Uhr hob sich am Freitag und Sonnabend der Vorhang für die Kinder- und Jugendtanzgruppe "Schaut-hin" in der Marienkirche. Und sie bot einmal mehr ein beeindruckendes Programm. Unter dem Motto "Tanz bewegt" sollten Körper und Seele aller in Einklang gebracht werden.
Zu feiern, das verstehen die Roßlauer Schiffer, und so hieß es am Sonnabend in der Cafeteria der Roßlauer Elbe-Rossel-Halle "Leinen los" für einen Kameradschaftsabend. "Wir wollen Danke sagen an unsere Schifferkameraden, aber auch an unseren Ehrengäste und Sponsoren", erklärte Hans Georg Strauß, Vorsitzender des Roßlauer Schiffervereins 1847.
Für die kleine Pia Deistler und ihre Freunde im integrativen Kindergarten des Behindertenverbandes beginnt die aufregendste Zeit des Jahres. Weihnachten steht vor der Tür, und damit füllt sich der Veranstaltungskalender der Kleinen mit vielen spannenden und schönen Höhepunkten.
Seit 100 Tagen ist der neue Intendant des Anhaltischen Theaters André Bücker im Amt. Über den Start, Veränderungen am Theater, Reaktionen des Publikums und Zukunftspläne sprach Thomas Steinberg mit ihm.
Das Leben in Dessau-Roßlau wird zunehmend von der älteren Generation bestimmt. Schon jetzt sind es vornehmlich Senioren, die an den kulturellen Veranstaltungen teilnehmen, die in den Geschäften einkaufen oder sich in den Fitness-Studios fit halten. Viele Einrichtungen haben sich darauf eingestellt.
Am 7. Juli 2008 hatte der Himmel seine Schleusen geöffnet, wie um die Grundsteinlegung zu fluten. Die Erinnerung ist ebenso lebendig wie widersprüchlich: Denn 16 Monate später zeigt sich der als trist und nasskalt verrufene November von seiner sonnigsten Seite.
"Es ist toll, dass so viele mitgemacht haben", freuten sich am Donnerstag Christoph Arnold und Henriette Schmidt aus der Klasse 8 a angesichts des ansehnlichen Päckchenstapels, der im Raum 112 zusammengetragen worden war.
"Vielleicht beim Zähneputzen, vielleicht beim Abendbrot. Doch irgendwann passiert es, dann sind alle tot." Dann legt die schwangere Schmeißfliege stracks ihre Geschmeiße. Die Käsefliege bettet später ihre Nachkommenschaft im verflüssigten Eiweiß. Der Speckkäfer frisst das Trockene. Und nun kommt Mark Benecke.
"Wir wissen gar nicht wohin, mit dem ganzen Mist." Das war einer der schönsten Sätze, die im vergangenen Jahr im Johannbau gesagt wurden.
Baustellen werden wohl auch noch bis zum Jahresende in den westlichen Dessauer Stadtteilen dominant sein, wenngleich am Freitag eine der größten Baustelleneinrichtungen in Mosigkau ihre Zelte abbrechen wird.
Benutzerraum und Lesesaal des Stadtarchivs in der Langen Gasse haben seit drei Monaten neue Stammbesucher. An den Tischen und vor den Lesegeräten haben sich mit Simone Klemme und Marco Falkenhain zwei Nutzer einquartiert, die altes Schriftgut durchforsten auf der Suche nach historischen Quellen.
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