Die Zahl der erfassten Fälle von Computerkriminalität ist vergangenes Jahr weiter gestiegen. Im Jahr 2007 registrierten die Ermittlungsbehörden 62.944 Fälle, das ist ein Zuwachs um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Bundesnetzagentur ist gegen drei österreichische Firmen vorgegangen, die unter dem Namen "Friedrich Müller" seit vielen Jahren für Ärger und hohe Telefonrechnungen bei deutschen Verbrauchern sorgen.
Viele Menschen glauben noch immer, sie seien im Internet anonym unterwegs. Das ist ein Irrtum. Sobald Sie Ihren Rechner mit dem Internet verbinden, sind Sie identifizierbar. Von privaten und kommerziellen Datensammlern - aber auch von staatlichen Stellen.
Wer ohne Erlaubnis ein fremdes, unverschlüsseltes WLAN-Netz mitbenutzt, begeht eine Straftat. Das hat das Amtsgericht Wuppertal entschieden. Das erst jetzt bekannt gewordene Urteil aus dem Jahr 2007 sorgt für heftigen Streit.
Bei einer ganzen Reihe von Programmen sind in den vergangenen Tagen Sicherheitslücken entdeckt worden. Nutzer von F-Secure, Flashget und dem VLC Mediaplayer tun gut daran, ihre Programme auf den neuesten Stand zu bringen.
Die Suche nach kostenlosen Programmen im Internet kann richtig teuer werden. Viele Treffer in den Suchmaschinen führen derzeit nämlich auf die Seite mega-downloads.net. Dort will man nach der Anmeldung Geld haben - satte 192 Euro für zumindest fragwürdige Leistungen.
Das Amtsgericht Lübeck warnt erneut vor irreführenden Behauptungen der Firma "Deutsche Inkassostelle GmbH" in Eschborn. Das in den Briefen der Inkassofirma angeführte Urteil des Amtsgerichts Lübeck vom 28.09.2007 (23 C 2423/07) habe mit den Forderungen des Inkassobüros "überhaupt nichts zu tun".
Unbekannte Täter terrorisieren Deutschland derzeit mit illegalen Werbeanrufen. Die Behauptung: Die Angerufenen sollen sich auf der Seite nachbarschaftspost.com anmelden, weil angeblich eine Nachricht für sie vorliege. Dort allerdings wird den Betroffenen dann ein teures Abonnement untergeschoben.
Unbekannte Täter versuchen wieder einmal, Verbraucher mit 0900-Nummern abzocken. Angeblich wartende Gewinne sollten die Opfer dazu bringen, die teure Nummer anzurufen. Die Drahtzieher, die schon einmal auffällig wurden, verstecken sich hinter einem Postfach in Bulgarien.
Auf SMS, in denen behauptet wird, man könne mit der Antwort KATI ein dringendes SMS-Telegramm abrufen, sollte man besser nicht reagieren.
Die Online-Durchsuchung kommt. Nach monatelangem Tauziehen und einem Machtwort des Bundesverfassungsgerichts haben sich die Vertreter der Großen Koalition heute auf Regelungen für das heimliche Ausspionieren privater Computer geeinigt. Die Opposition kritisierte die Pläne.
In Deutschland wird geredet, in Österreich gehandelt: Auf Betreiben der österreichischen Bundesregierung haben Verbraucherschützer die IS Internet Service AG (vormals Xentria) und die Gebrüder Schmidtlein GbR verklagt - und gewonnen.
Es ist ein Urteil, das vielen Verbrauchern Mut macht: Wer auf eine Internetseiten mit versteckter Kostenpflicht hereinfällt, muss die Rechnung nicht bezahlen. Das hat das Amtsgericht Hamm jetzt entschieden.
Die Bundesnetzagentur ist wieder einmal gegen betrügerische Lockanrufe mit 0137-Nummern vorgegangen. Diesmal traf es eine Briefkastenfirma mit Sitz in Bulgarien, die deutsche Verbraucher mit vermeintlich kostenlosen Stromlieferungen ködern wollte.
Gamer aufgepasst: Wer sich in Tauschbörsen mit Cheats und Erweiterungen für Spiele versorgt, fängt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit schädliche Programme ein.
Es ist eine üble Masche: "Ihr Nacktbild wurde freigegeben", heißt es in Mails, die seit einigen Tagen bei vielen Verbrauchern landen. Mit diesem Trick lockt eine Firma erschreckte User auf ihre Website, um ihnen dort einen Vertrag für erotische Bilder unterzuschieben.
Millionen Menschen erhielten 2006 gefährliche Mails. Hinter den Mitteilungen, die angeblich von der Telekom oder gar vom Bundeskriminalamt stammten, steckten Kriminelle, die auf diese Weise Spionage-Programme verteilten. Jetzt stehen zwei der mutmaßlichen Täter vor Gericht.
Das Unternehmen Trend Micro, Hersteller von Sicherheitslösungen zur Abwehr von Internetbedrohungen, warnt in seinem Weblog vor der Gefahr durch manipulierte Webseiten. Konkret seien über 9.000 Webseiten identifiziert worden, die im Rahmen von Angriffen manipuliert wurden.
Die massenhaften Lockanrufe für die Seite nachbarschaftspost.com haben jetzt auch das das Bundesverbraucherministerium auf den Plan gerufen. Bundesnetzagentur und Verbraucherzentralen seien beauftragt worden zu prüfen, wie man gegen die Drahtzieher vorgehen kann, hieß es.
Viele Menschen sind in den vergangenen Wochen auf die Seite mega-downloads.net hereingefallen. Für Opfer, denen jetzt eine saftige Rechnung ins Haus flattert, hält die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg einen neuen Musterbrief bereit.
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