Die Betreuung durch eine "Telefonschwester" kann die Überlebenschancen von Patienten mit Herzschwäche entscheidend verbessern. Das hat eine Studie der Uniklinik Würzburg gezeigt. Sechs Monate lang überprüften die Wissenschaftler den Krankheitsverlauf von 700 Patienten, die am Betreuungsprogramm "HeartNetCare HF Würzburg" teilnahmen. Diesen Artikel weiter lesen
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Die Betroffenen wurden dabei von Hausärzten, Klinikärzten und Kardiologen betreut. Außerdem bekam die Hälfte der Patienten eine speziell ausgebildete Telefonschwester zugeteilt, die sich ein- bis viermal im Monat in 15- bis 20-minütigen Gesprächen nach dem Gesundheitszustand des Betroffenen erkundigte. Dabei prüfte die Schwester unter anderem, ob die Medikamente eingenommen wurden und gab Tipps für die richtige Ernährung oder körperliche Aktivitäten. Bei wichtigen Veränderungen des Gesundheitszustandes informierte sie den Hausarzt und schaltete bei Bedarf auch den Kardiologen ein.
In der Studie zeigte sich, dass die Patienten die telefonische Betreuung gut annahmen und die intensivere persönliche Versorgung befürworteten. Die Lebensqualität stieg, die Beschwerden durch die Krankheit verringerten sich. Zudem verbrachten die Studienteilnehmer mit Telefonschwester im Vergleich zu den anderen Patienten im Schnitt vier Tage weniger im Krankenhaus. In den sechs Monaten überlebten 93 Prozent der Betroffenen mit Betreuung durch eine Schwester, aber nur 85 Prozent der Patienten mit der üblichen Versorgung.




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