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Neuer Standard für benutzerfreundliches Internet

Global Press - Donnerstag, 24. Juli, 12:12 Uhr

Internet-Seiten sollen den Anwendern möglichst viel Service bieten. Dabei soll die Informationsflut aber nicht erschlagend sein. Deshalb geht der Trend zu individuell einstellbaren Online-Portalen, bei denen der Nutzer wählt, welche Inhalte ihm angezeigt werden. Damit im Web vergleichbare Bedingungen anzutreffen sind und der Anwender nicht in jedem Portal auf andere Weise seine Wahl treffen muss, empfiehlt es sich für die Betreiber der Online-Angebote, nach einem bestimmten Schema vorzugehen. Hierfür haben jetzt Experten einen neuen Standard erarbeitet, der benutzerfreundliche Internet-Portale gewährleisten soll. Anstatt nur auf die eigene Präsentation und die Optimierung der Technik im Hintergrund zu setzen, sollten Betreiber von Online-Angeboten demnach immer auch den Komfort für den Nutzer im Auge behalten.

Diesen neuen Standard haben Fachleute von der Universität Jena in Zusammenarbeit mit IBM erarbeitet. Er sieht vor, dass der Nutzer beispielsweise in sogenannten Portlets die Möglichkeit hat, nur die für ihn relevanten Informationen auf einer Web-Seite anzeigen zu lassen. "Bei Flugbuchung über ein Reiseportal bekommt der Nutzer beispielsweise ausschließlich die Wettervorhersage für sein Reiseziel angezeigt, denn nur dieser Ort ist für ihn interessant", nennt Professor Birgitta König-Ries von der Universität Jena ein praktisches Beispiel. Werden solche Portlets nach dem neuen Standard programmiert und von den Seitenbetreibern gezielt eingesetzt, könnte dies der oft verwirrenden Informationsflut im Internet einen Riegel vorschieben.

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