Global Press
Regierungsabteilungen sind heute untereinander vernetzt und an das Internet angeschlossen. Darin liegt eine Gefahr: Hacker versuchen verstärkt, Schwachstellen zu finden und in Regierungsnetzwerke einzudringen, um die Staatsführungen auszuspionieren. Solche Spionage-Angriffe haben in der jüngsten Vergangenheit gleich mehrere Regierungen getroffen. So hat zum Beispiel das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft im Mai dieses Jahres bekanntgegeben, dass es Ziel eines Hacker-Angriffs geworden ist.
Die Dunkelziffer der Spionage-Attacken auf Regierungen dürfte jedoch weit höher liegen, davon geht Reiner Völkel vom IT-Sicherheitsunternehmen Webroot aus. Auffällig ist hierbei, dass die Attacken ihren Ursprung in nahezu allen Ländern haben und praktisch sämtliche Nationen in aller Welt davon betroffen sind. Sicherheitsexperten raten daher den Regierungen dazu, sich vor Angriffen aus dem Web durch ausgefeilte Software-Lösungen zu schützen. Auch Privatanwender sollten immer über einen aktuellen Virenschutz sowie Programme auf ihrem Rechner verfügen, die sie vor Spionage-Software (Spyware) schützen.
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