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In vielen Ferienorten werden den Urlaubern Tauchkurse angeboten. Allerdings sollten sich die Reisenden darüber im Klaren sein, dass der Organismus beim Schwimmen in der Tiefe außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt ist. Um unnötige Gefahren zu vermeiden, sollte der Taucher abklären, ob er bestimmte körperliche Voraussetzungen erfüllt.
Wichtige Grundlagen für den Sport sind Gesundheit und eine gute Konstitution. Wer tauchen gehen möchte, sollte sich deshalb einer ärztlichen Tauglichkeitsuntersuchung unterziehen. Dabei wird nach möglichen Risikoquellen gefahndet. Neben einer ausführlichen Befragung wird dabei auch eine umfassende körperliche Untersuchung durchgeführt, bei der unter anderem das Trommelfell und die Lunge überprüft werden. Hinderungsgründe können beispielsweise Herz-Kreislauf- oder Lungenprobleme, HNO-Erkrankungen wie etwa ein Trommelfelldefekte, drüsenbedingte Störungen, mangelnde Druckausgleichsfähigkeit oder neurologische Schwierigkeiten sein. Auch bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten und bei übermäßigem Nikotin-, Alkohol- oder Drogenkonsum wird vom Tauchen abgeraten.
Wer an Diabetes, Asthma, Herzproblemen, Bluthochdruck, chronischer Bronchitis, häufigem Sodbrennen, Fehlsichtigkeit, Bewegungseinschränkungen oder besonderen Schwierigkeiten nach einer Operation leidet, sollte seinen Arzt darauf hinweisen. Auch Brustimplantate bei Frauen sind problematisch: In großer Tiefe können die Polster unter hohem Druck platzen. Kinder dürfen das Tauchen mit der Sauerstoffflasche erst ab dem achten Lebensjahr lernen. Es wird zudem empfohlen, dass sie wegen der hohen körperlichen Belastung bis zum 14. Lebensjahr nicht tiefer als zehn Meter schwimmen.
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