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Die Schlafdauer von Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren beeinflusst deren Schlaganfallrisiko. Wie Forscher der University of North Carolina nun herausgefunden haben, erhöht sich das Risiko eines Hirnschlags ab einem Neun-Stunden-Schlaf um 70 Prozent gegenüber der Wahrscheinlichkeit einer Durchschnittsschläferin, die sieben Stunden ruht.
Ein geringeres Erkrankungsrisiko obliegt den Kurzschläfern, die nur sechs Stunden pro Nacht schlafen. Sie sind nur 14 Prozent häufiger mit einem Schlaganfall konfrontiert als die durchschnittliche Schläferin. Allerdings sollten Langschläferinnen nun nicht ihre Nachtruhe verkürzen, denn diese resultiert nach Ansicht der Wissenschaftler aus verschiedenen Faktoren wie Depressionen, Arbeitslosigkeit, Rauchen oder Bewegungsarmut. Kürzere Schlafzeiten würden nicht das Risiko und auch nicht die Lebensumstände verbessern.
In der Studie wurden laut der Zeitschrift "Stroke" 93 676 Frauen nach den Wechseljahren über einen Zeitraum von elf Jahren begleitet und auf ihr sogenanntes apoplexes Risiko hin untersucht. Auf andere Altersgruppen und das männliche Geschlecht lässt sich das Ergebnis nach ersten Einschätzungen nicht übertragen. Zudem sind verschiedene Faktoren wie beispielsweise Arbeit oder Bildungsschicht nicht berücksichtigt.
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