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Licht und Duft könnten Beruhigungsmittel ersetzen

Global Press - Mittwoch, 23. Juli, 19:10 Uhr

Untersuchungsräume in Arztpraxen und Krankenhäusern wirken einschüchternd und angsteinflößend. Viele Patienten fühlen sich deshalb unbehaglich. Ein neues Konzept aus Licht und Duft soll den Menschen die Angst vor unangenehmen Untersuchungen und Behandlungen nehmen. Das hat jetzt eine Studie der Hochschule Furtwangen belegt, die ein Projekt im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier (BKT) begleitet hat. Zur Beruhigung wurde Orangenblütenduft eingesetzt, weil er in dem Ruf steht, von psychisch belastenden Situationen ablenken zu können. Außerdem hörten die Patienten in dem Untersuchungsraum, der farbig ausgeleuchtet war, beruhigende Musik.

Demnach führte dynamisches und farbiges Licht während der Untersuchungen in der Computer-Tomografie (CT) des Klinikums bei mehr als 70 Prozent der Patienten zu einer deutlichen Angstminderung. Außerdem erklärten etwa 73 Prozent der Befragten, die sich einer Untersuchung im CT hatten unterziehen müssen, dass das farbige Licht auf sie beruhigend gewirkt hat. Auch die Ablenkung durch Duft empfanden fast zwei Drittel der Patienten als "angenehm" oder gar "sehr angenehm". In vielen medizinischen Bereichen werden Beruhigungsmittel eingesetzt, um die Patienten zur Ruhe zu bringen. Dies könnte in Zukunft nicht mehr so häufig nötig sein, wenn vermehrt auf das "Wohlfühl-Ambiete" mit Licht, Duft und Musik gesetzt würde.

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