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Modebranche will Schlankheitswahn bekämpfen

Global Press - Montag, 14. Juli, 17:30 Uhr

Viele junge Menschen leiden unter einem extremen Schlankheitswahn. Immer häufiger treten Essstörungen wie Magersucht und Bulimie auf. Für ein gesundes Schönheitsideal wollen sich deshalb jetzt Unternehmen der Modebranche einsetzen. Der Verband lizenzierter Modellagenturen, das Deutsche Mode-Institut, der GermanFashion Modeverband Deutschland und die Igedo Company haben gemeinsam mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die "Nationale Charta der deutschen Textil- und Modebranche" unterzeichnet.

Darin verpflichten sich die Firmen, die Initiative "Leben hat Gewicht - gemeinsam gegen den Schlankheitswahn" zu unterstützen und die Öffentlichkeit für ein gesundes Körperbild zu sensibilisieren. Unter anderem sollen auf Laufstegen und bei Fotoshootings keine Models mehr eingesetzt werden, die einen Body-Mass-Index von 18,5 unterschreiten und jünger als 16 Jahre sind. Zudem sollen keine Bilder mehr verbreitet werden, auf denen Personen zu sehen sind, die als Vorbild extremer Magerkeit dienen können. Zusätzlich wollen die Unternehmen präventive Maßnahmen im Bereich der Essstörungen fördern.

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