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Zeckenschutz bei Griechenlandreisen wichtig

Global Press - Donnerstag, 10. Juli, 13:04 Uhr

Zu einem Schutz vor Zecken bei Reisen nach Griechenland rät jetzt das Centrum für Reisemedizin (CRM). Erstmals ist jetzt im Nordosten des Landes, in Evros, eine Frau nach einem Zeckenstich an Krim-Kongo hämorrhagischem Fieber (CCHF) gestorben. Nach Ansicht des CRM scheint es sich dabei um einen neu vorkommenden Virusstamm zu handeln, der deutlich gefährlicher ist, als die bisher bekannten. Eine Ausbreitung des Erregers in der Region ist nicht ausgeschlossen.

In der benachbarten Türkei ist das CCHF im Jahr 2002 zum ersten Mal festgestellt worden. Seitdem kommt der Erreger insbesondere in Anatolien immer häufiger vor. Mindestens 551 Menschen sind dort in diesem Jahr bereits an CCHF erkrankt und 33 gestorben. Neben diesem speziellen Fieber können Zecken in Griechenland auch die Lyme-Borreliose und das Zeckenbissfieber übertragen. Gegen keinen dieser drei verschiedenen Krankheitserreger gibt es eine Impfung. Deshalb ist der Schutz vor Zeckenstichen beispielsweise durch Kleidung oder Hautschutzmittel zum Einreiben (Repellents) beim Aufenthalt in der Natur wichtig.

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