Global Press
Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen zukünftig die Kosten für eine spezielle Blutwäsche bei einer bestimmten angeborenen Fettstoffwechselstörung. Das hat jetzt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entschieden.
Bei dieser gefährlichen Erkrankung ist der Lipoprotein(a)-Wert erhöht. Dieser Blutbestandteil gleicht dem LDL-Cholesterin und ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Tritt ein erhöhter Wert in Kombination mit einer fortschreitenden Gefäßerkrankung auf, wird zur Therapie künftig eine sogenannte Lipidapherese bezahlt. Bei diesem Verfahren wird das Lipoprotein(a) aus dem Blut entfernt, was ähnlich funktioniert wie bei einer Blutwäsche (Dialyse) bei Nierenversagen. Allerdings fordert der G-BA laut "Ärzte Zeitung", dass noch weitere Studien zum Thema durchgeführt werden.
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