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EU will Barrierefreiheit von Internet-Seiten voranbringen

Global Press - Donnerstag, 3. Juli, 15:45 Uhr

Für Menschen mit Behinderungen sollen Internet-Seiten zukünftig besser zugänglich werden. Dafür will sich die EU-Kommission einsetzen. Derzeit ist ein großer Teil der europäischen Internet-Seiten nicht ausreichend benutzerfreundlich für gehandicapte Anwender. Das hat jetzt die EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien, Viviane Reding, kritisiert. In einer von Reding gestarteten öffentlichen Konsultation können die Betreiber von Web-Angeboten bis zum 27. August 2008 ihre Ansichten zum Thema Nutzerfreundlichkeit mitteilen. Hierdurch will die EU-Kommission in Erfahrung bringen, welche Schritte die einzelnen EU-Mitglieder einleiten könnten, um das Internet für Menschen mit Behinderungen zugänglicher zu gestalten.

Laut der EU sind in Europa 15 Prozent der Menschen von einer Behinderung betroffen. Für viele dieser Menschen ist etwa die zu knapp bemessene Schriftgröße auf Internet-Seiten ein Problem, weil sie an einer schweren Sehstörung leiden oder blind sind. Insbesondere Verwaltungen und offizielle Stellen sollten deshalb bei ihren Online-Auftritten auf eine barrierefreie, also auch auf die Bedürfnisse gehandicapter Menschen abgestimmte Gestaltung achten. Informationen zu der Konsultation und Möglichkeiten zur Teilnahme finden sich in englischer Sprache unter http://ec.europa.eu/information_society/activities/einclusion/index_en.htm.

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