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Richtiges Verhalten bei der Wattwanderung

Global Press - Freitag, 6. Juni, 17:18 Uhr

Beim Urlaub an der Nordsee ist das Watt ein beliebtes Ausflugsziel. Ausgedehnte Wanderungen an der frischen Luft entspannen und fördern die Gesundheit. Allerdings sind bei Spaziergängen in der Schlicklandschaft einige Verhaltensregeln zu beachten, da der Fußmarsch tödlich enden kann, wenn der Wanderer plötzlich von der Flut überrascht wird.

Wattwanderungen sollten nur im Sommer und am Tage durchgeführt werden, wenn das Wetter ruhig und die Sicht gut ist. Bei Gewitter, Dämmerung, Dunkelheit, Sturm oder Nebel ist der Aufenthalt in dem Gebiet lebensgefährlich. Wenn während der Wanderung plötzlich Nebel aufzieht, ist es wichtig, besonnen zu handeln und nicht ziellos umherzuirren. Am besten ist es, anhand der eigenen Fußspuren den Weg zurück zur Küste zu finden. Auf keinem Fall sollte der Urlauber alleine losziehen. Ideal ist es, sich einem kundigen Wattführer anzuvertrauen.

Senken, Priele, Löcher, Muschelfelder, Steilkanten und Schlickfelder können laut DLRG sehr gefährlich werden, wenn man die Tücken nicht kennt. Es besteht beispielsweise die Gefahr des Einsinkens in Schlickzonen. Diese Bereiche sind deshalb zu meiden. Mit Kindern unter sechs bis acht Jahren ist eine Wattwanderung generell nicht durchzuführen.

Bevor der Spaziergang beginnt, muss sich der Naturfreund gut über die Gezeiten informieren und seine Strecke berechnen. Dabei ist auch genug Zeit für den Rückweg einzuplanen. Empfehlenswert ist es, jemanden über die Wanderung zu informieren. Während des Aufenthalts im Watt ist es dann unerlässlich, das Wetter zu beobachten und dabei auf die Windrichtung und das Ziehen der Wolken zu achten. Zur Orientierung ist ein Markierungspunkt auf dem Festland anzuvisieren. Selbst geübte Schwimmer sollten übrigens nicht versuchen, durch einen Priel zu schwimmen. Es herrscht eine starke Strömung.

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