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Augentropfen sind nicht leicht zu benutzen. Bei der Verwendung der Arzneimittel sind einige Regeln zu beachten. So sollten die Tropfen vor der Nutzung auf Körpertemperatur angewärmt werden, beispielsweise indem sie eine Weile in der Hosentasche herumgetragen wird. Wer die Flasche bei jeder Anwendung im gleichen Winkel hält, erreicht eine gleichbleibende Dosierung. Allerdings darf die sterile Tropferspitze nicht das Lid berühren. Wird mehr als ein Tropfen in das geöffnete Unterlid getropft, verringert das die Wirkung des Medikamentes. Hilfreich ist es, wenn das Augenlid nach der Anwendung für mindestens eine Minute geschlossen wird. So können die Inhaltsstoffe besser wirken. Da Augentropfen nach Anbruch der Packung nur vier Wochen lang verwendbar sind, sollte das Datum der Erstbenutzung auf dem Behälter notiert werden.
"Patienten sollten sich in der Apotheke demonstrieren lassen, wie Augentropfen richtig angewendet werden", rät Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Vor allem für Menschen mit Augenkrankheiten wie dem Glaukom sind individuelle Schulungen sinnvoll. Bei falscher Anwendung der Tropfen kann es nämlich zu Nebenwirkungen durch die Inhaltsstoffe kommen. Auch für Patienten, deren Kraft oder Feinmotorik eingeschränkt ist, ist eine Einweisung hilfreich. Dabei können die Apotheker Tipps für die richtige Anwendung geben und gegebenenfalls Dosierhilfen anbieten.
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