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Weiße Zähne werden mit Attraktivität verbunden. Daher erfreuen sich Bleichmittelprodukte, sogenannte Bleaching-Produkte, aus Apotheken und Drogerien immer noch großer Beliebtheit. Doch der schnelle Griff zu Pasten, Streifen oder Gels soll nur selten für ein Wunschergebnis sorgen. Das Experimentieren zu Hause kann sogar schnell zu Zahnfleisch- und Zahnschäden sowie zu unästhetischen Resultaten führen.
Daher sollte das professionelle Bleaching von einem Zahnarzt durchgeführt werden. So wird ein sicheres, kontrolliertes und überzeugendes Ergebnis erreicht. "Die neueste und schonendste Bleaching-Technologie ist das sogenannte Kaltbleaching. Hierbei verstärken feinste Mikrokristalle im Bleichgel die Wirkung des Lichts", erklärt Dr. Andreas Jung, medizinischer Leiter der Zahnklinik Dres. Jung in Pfungstadt. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Methoden ist, dass bei diesem Verfahren auf Wärmezufuhr zur Beschleunigung des Bleichvorgangs verzichtet werden kann und dadurch die Zahnstruktur geschont wird.
Vor dem Bleachingvorgang werden die Zähne gründlich mit einer Polierpaste behandelt, um grobe Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend setzt der Zahnarzt den Wangenexpander in den Mund ein, um die Zähne für die Behandlung freizulegen. Das Zahnfleisch wird mit einer Kunststoffschicht geschützt, so dass es zu keinen Verletzungen kommen kann. Zum Schluss wird ein spezielles Bleichgel, das Wasserstoffperoxid enthält, in einer gleichmäßigen Schicht auf die Zahnoberflächen aufgetragen. Die Speziallampe aktiviert das Gel und beschleunigt den Bleichprozess. Nach fünf Minuten wird das Gel abgesaugt und frisches aufgetragen. Drei bis vier Intervalle mit einer Gesamtdauer von 20 Minuten reichen meist schon aus, um eine deutliche Aufhellung zu erzielen. Das Aufhellungsresultat soll laut Jung bis zu vier Jahre halten, bei guter Pflege oft auch deutlich länger. Die Kosten betragen je nach Anzahl der zu behandelnden Zähne rund 350 bis 600 Euro (www.zahnklinik-jung.de).

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