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Narben lösen Krankheiten aus

Global Press - Freitag, 16. Mai, 17:36 Uhr

Narben nach Operationen können Krankheiten auslösen. Ob Schmerzsyndrome, Tinnitus, Schwindel oder chronische Müdigkeit, die Liste möglicher Symptome ist lang. Oftmals wird die Narbe als Ursache jedoch übersehen, so dass eine sinnvolle und erfolgreiche Therapie fehlt. Eine Narbenentstörung kann die Beschwerden bereits bei der ersten Behandlung deutlich lindern.

Eine Methode der Narbenentstörung ist die sogenannte Neuraltherapie nach Huneke: Betäubungsmittel werden direkt in die Narbe gespritzt und können so auch in die tieferen Haut- und Zellschichten gelangen. Die gestörten, schmerzauslösenden elektrischen Verbindungen des Nervensystems an den Zellmembranen und auf den Meridianen sollen durch die Hemmstoffe direkt gelöst werden. Meridiane sind Hauptadern im Körper, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Kanäle angesehen werden, durch die die menschliche Lebensenergie fließt.

Andere Methoden beziehen sich dagegen direkt auf die Meridianlehre. Mit Akupunkt-Massage, Akupressur oder Akupunktur werden die Reflexzonen und Lebenslinien im Körper behandelt. Die Wirkung setzt nach einem Bericht der Zeitschrift "Naturarzt" jedoch erst später ein als die Neuraltherapie, weil nur indirekt auf das Nervensystem eingewirkt wird. Bei Kindern ist zudem eine Softlaser-Behandlung möglich, da ihre Haut durchlässiger ist und die Meridianenergien oft noch oberflächlich liegen.

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