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Medizinisches Personal durch Bildschirmarbeit belastet

Global Press - Freitag, 16. Mai, 17:28 Uhr

Computer sind aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. In der Patientenversorgung leisten sie viel, aber die Arbeit am Bildschirm ist für medizinische Angestellte oft belastend, wie eine Untersuchung jetzt belegt hat. Der Hauptgrund hierfür ist, dass die Arbeitsplätze nicht optimal gestaltet sind und in Bezug auf die Ergonomie Verbesserungsbedarf aufweisen.

Oft gibt es nicht genügend Platz, um den Bildschirm mit einer entspannten Körperhaltung einzusehen. Ein geänderter Standort könnte hier Abhilfe schaffen. Auch ist die Beleuchtung des Computer-Arbeitsplatzes häufig zu schwach, worunter das Personal auf die Dauer gesundheitlich leidet. Diese und weitere Mängel hat die Analyse aufgedeckt. Es sind rund 130 Bildschirmarbeitsplätze an medizinischen Großgeräten in 14 Krankenhäuern analysiert worden. Kaum einer hat dabei laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) den Anforderungen der Bildschirmarbeitsverordnung genügt. Durchgeführt worden sind die Überprüfungen von Experten des Unternehmens Above GmbH und der Fachhochschule Gießen- Friedberg im Auftrag der BAuA.

An den Computer-Arbeitsplätzen verbringen manche medizinische Fachkräfte einen Großteil ihrer Arbeitszeit. Seit Jahren wird die Technik optimiert, allerdings wird auf die gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeitsplätze offenbar kaum geachtet. Eine entsprechende Quartbroschüre mit Tipps für Verbesserungen an vorhandenen Computer-Arbeitsplätzen kann über das Informationszentrum der BAuA, Tel.: 0231/ 9071 2071 oder per E-Mail unter info-zentrum@baua.bund.de bestellt werden.

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