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Ein Schluckauf ist für den Betroffenen eine lästige Angelegenheit. Zahlreiche Tipps und Tricks sollen beim Kampf gegen den wiederholten "Hicks" helfen, und tatsächlich wird durch viele der empfohlenen Methoden ein Teil des vegetativen Nervensystems gereizt, wodurch der Schluckauf gestoppt werden kann.
Ursache für die Beschwerden ist eine ruckartige Verkrampfung des Zwerchfells. Das kann unterschiedliche Ursachen haben: Hastiges Essen, Trinken oder Rauchen kommen ebenso in Frage wie der Verzehr von sehr heißen Speisen und kalten oder kohlesäurehaltigen Getränken. Auch Alkoholgenuss, starke Nervosität oder Erkrankungen des Magen-Darm-Bereichs können zum Schluckauf führen. Dabei wird die Lunge durch die unwillkürliche Verkrampfung des Zwerchfells plötzlich ausgedehnt und saugt dabei Luft an. Die Stimmritze verschließt sich ruckartig, das Einströmen der Luft wird unterbrochen und es entsteht der charakteristische "Hicks"-Laut.
Als Strategie gegen den Schluckauf empfehlen sich unterschiedliche Methoden. Wirkung kann beispielsweise die Ablenkung von den Beschwerden haben, indem der Betroffene fest an etwas anderes denkt oder versucht, auf einem Bein zu stehen. Auch die Beruhigung des Zwerchfells ist hilfreich, indem zum Beispiel tief eingeatmet und anschließend die Luft angehalten oder schnell etwas getrunken wird. Sich auf den Rücken zu legen und die Knie gegen den Brustkorb zu ziehen, soll ebenfalls etwas bringen. Auch ist es empfehlenswert, die relevanten Nerven zu beruhigen, indem etwa Eiswasser getrunken wird. Einen Löffel Zucker oder trockenes Brot zu essen, sind weitere übliche Ratschläge.
Kurz anhaltender Schluckauf ist in der Regel harmlos. Kehrt er aber ständig wieder oder dauert mehrere Stunden an, ist ein Arzt aufzusuchen. Der Mediziner kann dann die Ursachen abklären und eine angemessene Behandlung vorschlagen.

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