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Gewaltspiele fördern Jugendkriminalität

Global Press - Mittwoch, 14. Mai, 13:58 Uhr

Mediengewalt ist der stärkste Risikofaktor für Jugendkriminalität. So gehören Gewaltspiele bei den Heranwachsenden zu den typischen Auslösern von Gewaltkriminalität und Aggressionen. Das hat laut Magazin "Geo Wissen" eine bislang unveröffentlichte Studie des Münchener Schulpsychologen Dr. Werner Hopf ergeben.

In einer Untersuchung mit 653 Schülern hat Hopf den Konsum von Mediengewalt und das Verhalten der Teilnehmer über einen Zeitraum von zwei Jahren analysiert. Dabei hat sich herausgestellt, dass Gewaltspiele am PC offenbar die bedeutsamste Ursache für Prügeleien, Vandalismus, Mobbing oder Automatenaufbrüche sind. Ferner sind gewalthaltige Fernsehsendungen und Horrorfilme Auslöser für diese negativen Verhaltensweisen. Jugendliche, die viele Gewaltmedien konsumieren, haben zudem laut der Studie schlechtere Noten in Englisch und Deutsch. Weshalb Gewaltspiele unter Jugendlichen Aggressionen fördern, will nun die Universität Potsdam in einer Langzeituntersuchung klären.

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