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Angeborene Funktionsstörungen der Schilddrüse werden bei Kindern in Deutschland fast immer rechtzeitig erkannt. Schon kurz nach der Geburt findet im Krankenhaus eine entsprechende Überprüfung statt. Später auftretende Funktionsstörungen des Organs bleiben bei den Sprösslingen dagegen häufig unerkannt.
Laut Schilddrüsen-Liga Deutschland ist die Messung der Schilddrüsenhormonwerte kein Bestandteil der üblichen Vorsorgeuntersuchungen. Abweichende Werte werden deshalb nicht so leicht festgestellt. Außerdem äußert sich beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern häufig anders als bei Erwachsenen. Mögliche Anzeichen können Antriebslosigkeit, Übergewicht, Lernschwäche, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen sein.
Wenn solche Symptome auftreten oder in der Familie des Kindes bereits Schilddrüsenerkrankungen festgestellt worden sind, ist ein Besuch beim Haus- oder Kinderarzt ratsam. Für die Prüfung, ob das Organ richtig funktioniert, ist lediglich eine Blutprobe nötig. Wird eine Funktionsstörung festgestellt, lässt sich diese meist gut behandeln und die Symptome sind bald auskuriert.

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