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Im Urlaub ist das Fotografieren ein beliebter Zeitvertreib. Mit passenden Zubehörteilen lassen sich mehr als nur einfache Schnappschüsse anfertigen.
Eines der wohl hilfreichsten Zubehörteile für Hobbyfotografen auf Reisen ist ein Fotospeicher. Diese Geräte haben den Vorteil, dass sie - je nach Ausführung - etliche Gigabyte Daten fassen. Die Speicherkarte aus der Digitalkamera wird einfach in den Fotospeicher gesteckt und ein Kopiervorgang verschiebt die Bilder auf das Gerät. Auf diese Weise schafft der Reisende erneut Platz auf seiner Speicherkarte, wodurch auch ausgesprochene Vielfotografierer im Urlaub nicht unter Speicher-Platznot geraten dürften. Fotospeicher mit einem Fassungsvermögen von 80 GB sind von No-Name-Firmen ab rund 50 Euro zu haben, für Markengeräte muss der Käufer meist mindestens 100 Euro berappen. Manche Fotospeicher verfügen sogar über ein Display zum Betrachten der Fotos, sie sind allerdings deutlich teurer als die reinen Speichermedien.
Die abendliche Lagerfeuer-Strandparty oder die sich im Fluss spiegelnde nächtliche Skyline des Urlaubsortes verwackelungsfrei abzulichten, ist etwas für Menschen mit extrem ruhiger Hand. Oder für Stativbesitzer. Reise-Stative, die sogar problemlos ins Fluggepäck passen, sind ab rund 40 Euro zu haben. Darüber hinaus gibt es Tisch-Stative, die ab zehn Euro kosten. Sie eignen sich allerdings kaum für anspruchsvollere Fotografie, hierfür sollte es ein etwas größeres Reise-Stativ sein. Hiermit können in Kombination mit einem Drahtauslöser verwackelungsfreie Nachtaufnahmen angefertigt werden. Wer keinen solchen Fernauslöser für seine Kamera kaufen kann oder möchte, kann das Nachtprogramm seiner Digitalkamera auswählen und dann den Selbstauslöser einschalten. Durch das Aktivieren des Auslösers gerät die Kamera zwar zunächst in leichte Schwingungen. Bis das eigentliche Bild mit der langen Belichtungszeit angefertigt wird, steht sie aber normalerweise wieder ruhig auf dem Stativ. Nur eine ordentliche Portion Wind oder ein wackelnder Untergrund können dann noch das Foto ruinieren.
Zum Ablichten von Gebäuden sind Foto-Wasserwaagen hilfreiches Zubehör. Denn oft sieht man leicht stürzende Linien in den Fotos erst zu Hause am Monitor des Computers. Da nicht alle Stative über eine integrierte Wasserwaage verfügen, kann die Anschaffung eines solchen Zubehörteils viel Fotokummer ersparen. Ab circa 15 Euro sind die kleinen Positionierungshelfer im Fachhandel zu bekommen.
Alleinreisende, die gern die obligatorischen Urlaubsfotos im Stil von "ich vor der Sehenswürdigkeit" anfertigen, brauchen beim Knipsen keine langen Arme mehr zu machen. Ihre Bedürfnisse wurden von einem Hersteller erkannt, der ein spezielles Selbstporträtstativ entwickelt hat. Das ausziehbare "QuikPod" kostet rund 25 Euro (www.quikpod.com).
Für Urlaubsfotografen, die sich nicht immer merken können oder wollen, wo die einzelnen Aufnahmen entstanden sind, empfiehlt sich ein sogenannter GPS-Datenlogger. Dieses kleine Gerät bestimmt mittels Global Positioning System (GPS) den geografischen Standort und speichert diesen. Zurück am heimischen PC, können die Daten ausgelesen und leicht Fotos zugewiesen werden. Im Fachhandel sind solche GPS-Datenlogger von verschiedenen Herstellern schon zu Preisen ab rund 50 Euro zu finden, auch über Internet-Shops können sie bestellt werden.
Baden gehen mit ihrer Kamera möchten Urlauber vor allem in warmen Gefilden. Wo unter Wasser bunte tropische Fische zur Fotopirsch einladen, ist der Einsatz von Unterwassergehäusen für Digitalkameras verlockend. Leider sind aber nicht alle Schutzhüllen optimal dicht - und das schon gar nicht, wenn zu kleinen Tauchgängen auf mehr als zwei Meter Tiefe aufgebrochen wird. Wer nichts riskieren möchte, sollte deshalb lieber eine Unterwasser-Digitalkamera kaufen. Diese ist zwar teurer als ein Unterwassergehäuse. Aber wenn die Angst um die gute Kamera nicht mitschwimmt, ist der fotografische Ausflug ans Riff umso entspannter. Gaby Schulemann-Maier/cid

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