Global Press
Rund 300 000 Menschen in Deutschland leiden am chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS = Chronic-Fatigue-Syndrom). Zwar klingt die Bezeichnung für die Krankheit nicht schlimm, doch fesselt das Syndrom viele Betroffene ans Bett. Was für sie mit grippeähnlichen Symptomen begonnen hat, führte zu einem immer stärker werdenden Gefühl der Schwäche. Die Erschöpfung nahm nach einigen Jahren soweit zu, dass erst keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen werden konnte und schließlich die Betroffene nun ganz ans Haus gebunden und auf Pflege angewiesen sind. Das US-Gesundheitsministerium hat eine breit angelegte Kampagne zur Information der Öffentlichkeit über CFS gestartet und gibt jährlich Millionen Beträge für die Erforschung dieser Krankheit aus. Anlässlich des internationalen CFS-Tages (12. Mai) macht Fatigatio, der Bundesverband chronisches Erschöpfungssyndrom, darauf aufmerksam, dass im Vergleich zu den USA hierzulande eine angemessene medizinische Behandlung und soziale Versorgung immer noch kaum vorhanden ist. Betroffene finden bislang überwiegend Hilfe im Internet, etwa beim Bundesverband (www.fatigatio.de) oder unter www.cfs-aktuell.de oder www.cfs-portal.de.

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