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Satelliten könnten in Zukunft Daten untereinander per Laserstrahlung austauschen. Bisher findet die Kommunikation über Radiowellen statt. Mit Laserlicht ließen sich die Datenraten auf das Hundertfache steigern. Mit den Lasern kann eine Datenmenge übertragen werden, die etwa 400 DVDs pro Stunde entspricht. Das zeigte sich jetzt in einem Test, bei dem der deutsche Satellit TerraSAR-X mit dem US-amerikanischen Himmelskörper NFIRE über einen speziellen Laser kommunizierte. Zwischen den beiden Satelliten lag im Weltraum eine Entfernung von mehr als 5 000 Kilometern. Im Unterschied zu Radiowellen lassen sich die Laserstrahlen besser fokussieren und so noch zielgerichteter übertragen. Das heißt, neben der höheren Datenrate liefert diese Technik eine höhere Effizienz. An Bord der Satelliten werden die Laser mit Pumpmodulen aktiviert, die von Wissenschaftlern am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik in Aachen im Auftrag der Firma Tesat entwickelt wurden.

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