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Winzige Computer-Systeme können in Zukunft zum "digitalen Produktgedächtnis" werden und für einen optimierten Warenfluss sorgen. So sind Informationen über den Ursprung des Produktes, seinen Zielort oder seinen Frischegrad jederzeit abrufbar. Eine denkbare Anwendung der kleinen Systeme ist aber auch der Einbau in tragende Bolzen in Flugzeugtriebwerken. Bilden sich Risse, könnten die automatischen Mini-Überwacher die Probleme sofort melden. Blutkonserven könnten ebenfalls mit einem solchen Chip versehen werden, der wichtige Informationen wie die Blutgruppe und die Haltbarkeit speichert. Durch die neue Art der Warenkennzeichnung könnten in Zukunft die einzelnen Güter ihren Weg allein finden und müssten nicht mehr von einem zentralen Leitsystem aus auf ihre Wege geschickt werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will jetzt die Entwicklung der hinter diesen Neuerungen stehenden Informationstechnologien stärken. Vertreter der Wirtschaft haben für die kommenden fünf Jahre für die Erforschung der relevanten Technologien, ihre Entwicklung und den Übergang zum marktreifen Einsatz Investitionen von insgesamt mehr als 150 Millionen Euro zugesagt. Das BMBF fördert das Vorhaben in einer ersten Projektphase mit 16,5 Millionen Euro.

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