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Positionsbestimmung durch iPhone und iPod anfällig für Manipulationen

Global Press - Mittwoch, 16. April, 16:19 Uhr

Eine Funktion zur Bestimmung des eigenen Standortes bieten das iPhone und der iPod touch dem Nutzer. Der Service basiert auf dem Wi-Fi Positionierungssystem (WPS) der Firma Skyhook. Mit Hilfe von bekannten WLAN-Basisstationen in der näheren Umgebung können die Geräte auf Wunsch die eigene Position ermitteln. Forscher der ETH Zürich um Professor Srdjan Capkun haben jetzt gezeigt, dass diese Standortermittlung leicht manipuliert werden kann.Bei WPS werden die Basisstationen in der Umgebung an ihrer Hardware (MAC)-Adresse erkannt. Die Wissenschaftler unterdrückten nun die Signale der Basisstationen durch gezielte Störungen und sendeten den überprüften Geräten als Ersatz gefälschte Adressen der Basisstationen. Die manipulierten Produkte zeigten daraufhin an, sich in New York zu befinden, obwohl sie in Zürich benutzt wurden. Mit der Demonstration wollten die Forscher auf die Schwachstellen von Positionierungsdiensten hinweisen, die auf WLAN-Basisstationen im öffentlichen Raum aufbauen. Für sicherheitskritische Anwendungen sollen sie nicht geeignet sein. So wäre es beispielsweise möglich, weiterführende Servicefunktionen zu stören, die auf der Postionsbestimmung aufbauen. Würde das System für einen Notruf benutzt, um die Helfer zum Standort des Verunglückten zu lenken, könnte eine Manipulation von außen lebensgefährlich werden.

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