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Wettstreit der Fußball-Roboter

Global Press - Freitag, 28. März, 16:51 Uhr

Fußball spielende Roboter treten im April zum Wettstreit gegeneinander an. Beim "RoboCup German Open" vom 21. bis 25. April in der Halle 25 der Hannover-Messe treffen 80 Teams aus 15 Ländern aufeinander. Diese Teams stammen von Forschungseinrichtungen, die sich unter anderem mit dem Thema Robotik befassen. Bei dem Turnier soll der aktuelle Stand der Entwicklung demonstriert werden, Initiator ist das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin.Obwohl es nach einem Spiel klingt, ist Fußball für Maschinen eine höchst anspruchsvolle Aufgabe. Die Roboter müssen nicht nur das Spielfeld und den Torkasten, sondern vor allem den Ball erkennen. Darüber hinaus muss ihnen klar sein, wer Mitspieler und wer Gegner ist. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, sind die kleinen Geräte mit Kameras und Sensoren ausgestattet. Zudem verfügen sie über eigene Prozessoren, mit denen sie die erfassten Daten verarbeiten und daraus die besten Spielzüge errechnen. Mit neusten Methoden werden die maschinellen Kicker angetrieben, damit sie nicht geradlinig über das Feld flitzen, sondern taktische Manöver ausführen können.Die aus dem Roboterfußball gewonnenen Erkenntnisse lassen sich von den Forschern auch in vielen anderen Gebieten sinnvoll einsetzen. So können etwa Maschinen als Helfer für den Operationssaal entworfen werden. Auch in Laboren können Roboter dem Menschen zahlreiche Arbeiten abnehmen oder sie können in engen Kanalsystemen an seiner Stelle Defekte flicken.

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