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Herzschrittmacher sollen von Hackern angegriffen werden können. Computer-Sicherheitsexperten wollen die Steuerung eines implantierbaren Defibrillators durch eine drahtlose Verbindung von außen manipuliert haben. Das Team der University of Washington und der University of Massachusetts sollen das Gerät umprogrammiert haben. Es hat sich daraufhin abgeschaltet oder Elektroschocks von tödlicher Stärke abgegeben. Darüber hinaus ist den Forschern offenbar das Auslesen von Patientendaten gelungen, auf die nur Ärzte Zugriff haben sollten. Das hat jetzt die "New York Times" berichtet. Möglich war das Umprogrammieren der winzigen Steuerungseinheiten in einem Labor mit einer Ausrüstung, die mehrere tausend US-Dollar kostet. Demnach dürfte die von Hackern ausgehende Gefahr für Herzschrittmacher-Träger im Alltag gering sein. Trotzdem zeigt der im Portal "Secure-medicine.org" veröffentlichte Bericht der Sicherheitsexperten eine Gefahr auf, die mit fallenden Preisen für Spezial-Zubehör in Zukunft durchaus zu einer wachsenden Bedrohung werden könnte.

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