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Japaner wegen Versand von 2,2 Milliarden Spam-E-Mails festgenommen

Global Press - Mittwoch, 20. Februar, 13:38 Uhr

Selten gelingt der Polizei ein solcher Schlag: Wegen des Versands von 2,2 Milliarden Spam-E-Mails ist in Tokio jetzt ein 25-jähriger Japaner verhaftet worden. In den unter falschem Absender verschickten Nachrichten soll er für Online-Kontaktbörsen und Internet-Casinos geworben haben. Seit Mai 2006 ist er tätig gewesen; mit seiner Spam-Kampagne hat er offenbar rund 18 500 US-Dollar verdient. Das hat das Magazin "IT News Australia" berichtet. Genau wie in Deutschland ist das Versenden von Spam-E-Mails mit einem gefälschten Absender in Japan gesetzlich verboten. Weil Spammer meist nur schwer dingfest zu machen sind, greifen die Gesetze jedoch überwiegend ins Leere. Häufig werden unerwünschte Werbe-Nachrichten zudem von sogenannten "Bots", also einer automatisch arbeitenden Software, versandt.

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