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Los Angeles (dpa) - Eine Woche vor der Weltpremiere des vierten «Indiana Jones»-Streifens bei den Filmfestspielen in Cannes sind trotz strikter Geheimhaltung erste Filmkritiken im Umlauf.
Wie die «New York Times» berichtete, gab ein Blogger auf der Internetseite aintitcoolnews.com zahlreiche Einzelheiten über die Story des Abenteuerstreifens preis mit dem vernichtenden Urteil: «Das ist der "Indiana"-Film, vor dem es uns graute.» 19 Jahre nach der dritten «Indiana Jones»-Folge zählt Steven Spielbergs «Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels» mit Harrison Ford und Cate Blanchett zu den mit Spannung erwarteten Hollywood-Blockbustern des bevorstehenden Kinosommers.
Die vierte Episode aus dem Leben des kampflustigen Leinwand- Archäologen wurde unter großer Geheimhaltung gedreht. Nur wenige Insider hätten bereits die fertige Version gesehen, sagte Spielbergs langjähriger Sprecher Marvin Levy der «Times». Spielberg würde jeden Aspekt der Vermarktung und Werbung persönlich überwachen. Im vergangenen Jahr hatten die Produzenten sogar einen Schauspieler wegen «Vertragsbruchs» verklagt, der in einem Zeitungsinterview über die Dreharbeiten geplaudert hatte. Alle Mitwirkenden waren vertraglich zum Stillschweigen verpflichtet worden. Der Streifen läuft am 22. Mai in den deutschen und amerikanischen Kinos an.

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