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Konstanz (dpa) - Nur jeder fünfte Lehrer setzt Computer und Internet im Unterricht ein. Das sei das Ergebnis einer Studie, die das MBB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung im Auftrag des Bundesbildungsministeriums erstellt hat, berichtet die Konstanzer Zeitung «Südkurier» (Freitag).
Zwar nutzten 80 Prozent der Pädagogen Computer und Internet mehrmals wöchentlich zur Vorbereitung ihres Unterrichts, jeder Siebte mache das aber ausschließlich am heimischen PC. «Die neuen Medien sind in den Schulen bisher erst bedingt angekommen. Von einer anderen Lernkultur sind wir noch weit entfernt», sagte der Autor der Studie, Lutz Goertz, dem Blatt.
Die meisten Schulen seien zwar mit Computern und Internetzugang ausgerüstet, doch sei die Nutzung noch immer stark von der Kompetenz der Lehrer abhängig. Wenn sich jemand fürs Internet stark mache, dann die jüngeren Pädagogen: «Die älteren, die den Computer seltener nutzen, stehen dem Medium auch insgesamt skeptischer gegenüber», sagte der Forscher.

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