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Moskau (dpa) - Nach der von technischen Problemen überschatteten Landung einer russischen Sojus-Kapsel ist ein für diesen Dienstag geplantes Sojus-Manöver verschoben worden.
Der Zwischenfall vom 19. April, als die Kapsel zu hart und zudem 420 Kilometer vom Ziel entfernt in Kasachstan gelandet war, müsse erst eingehend untersucht werden. Das sagte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde am Sonntag der Agentur Interfax. Ursprünglich sollte an diesem Dienstag die Sojus TMA-12 an der Internationalen Raumstation ISS von einem Modul an ein anderes gekoppelt werden.
Mit der TMA-12 war am 8. April 2008 die 17. ISS-Langzeitbesatzung mit den Russen Sergej Wolkow und Oleg Kononenko sowie der Südkoreanerin Yi So Yeon vom Weltraumbahnhof Baikonur gestartet. Sie hatten zwei Tage später die ISS erreicht. Yi So Yeon ist mittlerweile - wenn auch unsanft - zur Erde zurückgekehrt.

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