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Möhnesee (ddp-nrw). Auf einem Friedhof in Möhnesee-Brüllingsen haben am Donnerstag Grabungen nach sterblichen Überresten von mindestens 33 russischen Fremdarbeitern aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Wie die Bezirksregierung Arnsberg mitteilte, wurden zunächst die Überreste von vier Toten aus einem an den Friedhof angrenzenden Feld geborgen. Sie sollen nun weiter untersucht und registriert werden. Am Freitag gehen die Arbeiten weiter.
Hinweise aus der Bevölkerung hatten die Grabungen ausgelöst. Nach Angaben der Bezirksregierung ist die Todesursache unklar. Es wird vermutet, dass die Fremdarbeiter möglicherweise bei einem alliierten Angriff starben. Ob die Todesursache noch ermittelt werden kann, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft wurde informiert, ermittelt bislang aber nicht.
(ddp)
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