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Mönchengladbach (ddp-nrw). Im Prozess um den Mord an einem 15 Jahre alten Mädchen aus Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss) hat der angeklagte gleichaltrige Jugendliche ein Geständnis abgelegt. Der Freund des Mädchens räumte am Dienstag zu Beginn des Prozesses vor dem Mönchengladbacher Landgericht ein, die Realschülerin im Dezember vergangenen Jahres mit einem Messer erstochen zu haben.
Es war eine Tat aus Eifersucht. Die 15-jährige Valerie hatte vor, sich von ihrem Freund zu trennen. Er sagte dazu, er habe sie nicht verlieren wollen. Vor Gericht sagte er aus, wenn er sie nicht haben könne, solle sie auch kein anderer haben.
Die Eltern des Mädchens trafen zum ersten Mal seit der Tat auf den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter. Ihr Anwalt erklärte, das Wiedersehen sei ein Schock für sie. Die Eltern befänden sich nach wie vor in ärztlicher Behandlung und seien traumatisiert.
Für den Prozess sind sechs Verhandlungstage angesetzt. Am Donnerstag (24. Juli) geht das Verfahren weiter. Dann sollen die ersten Zeugen gehört werden.
(ddp)
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