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Banken-Arbeitgeber bieten sechs Prozent mehr Gehalt

ddp - Dienstag, 22. Juli, 18:56 Uhr

Frankfurt/Main (ddp). Die Banken-Arbeitgeber haben am Dienstag in der dritten Tarifrunde ein Gehaltsangebot vorgelegt. Danach sollen die Tarifgehälter im privaten Bankgewerbe und bei den öffentlichen Banken bis Ende 2010 in drei Stufen um insgesamt sechs Prozent steigen, teilte die Tarifgemeinschaft der Banken-Arbeitgeber am Abend mit.

«Unser Angebot stellt auf die aktuelle Branchensituation in angemessener Weise ab», sagte Banken-Verhandlungsführer und Vorsitzender des AGV Banken, Heinz Laber. Die Tarifgespräche für die rund 250 000 Beschäftigten des Bankgewerbes wurden bis in den Abend mit diesem neuen Angebot fortgeführt.

Der AGV Banken führt die Verhandlungen gemeinsam mit der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken. Die Verhandlungsgemeinschaft vertritt die privaten Banken sowie die öffentlichen Banken.

ver.di-Verhandlungsführer Uwe Foullong hatte zuvor damit gedroht, sollten die Arbeitgeber in der dritten Gesprächsrunde kein konkretes Angebot vorlegen, würden die bisherigen «stundenweisen» Warnstreiks zu «Tagesstreiks» ausgeweitet. Bisher hatten unter anderem Mitarbeiter von verschiedenen Berliner Bankfilialen, der Hypo Vereinsbank in München oder der Deutschen Bank, der Dresdner Bank, der Commerzbank in Frankfurt am Main die Arbeit niedergelegt.

Hauptforderung der Arbeitgeber war es bisher, die Entgelte von Vertriebsmitarbeitern stärker zu «variabilisieren». Das lehnte ver.di ab. Die Gewerkschaft will in den Verhandlungen unter anderem erreichen, dass die Beschäftigten acht Prozent, mindestens jedoch 260 Euro, mehr Gehalt erhalten.

ddp.djn/nas/iha

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