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Berlin (ddp). Nach dem ICE-Unfall am Kölner Hauptbahnhof ist die technische Untersuchung von 61 ICE-3 Zügen der Deutschen Bahn am Samstag abgeschlossen worden. Bei der Prüfung aller Zugräder hätten die Bahnmitarbeiter keine weiteren defekten Radwellen in der ICE-3 Flotte entdeckt, berichtete die Zeitung «Bild am Sonntag» laut Vorabbericht. Jürgen Kornmann, Bahnsprecher für den Personenverkehr, sagte dem Blatt: «Alle ICE-3 wurden bis Samstag überprüft, es wurden keine technischen Auffälligkeiten und Probleme festgestellt.»
Das Blatt schrieb, die Untersuchungsstelle des Bundesverkehrsministeriums habe inzwischen den Fall übernommen und das Bundesamt für Materialforschung eingeschaltet. Der Zug 518 vom Typ ICE-3 war am 9. Juli wegen einer defekten Radsatzwelle entgleist. Wegen der Untersuchungen der ICEs war es zu zahlreichen Zugausfällen gekommen.
Nach einer vorab veröffentlichten Umfrage des Nachrichtenmagazins «Focus» haben noch 31 Prozent der Deutschen volles Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Hochgeschwindigkeitszüge. Dabei vertrauen mehr Männer (37 Prozent) den ICEs voll und ganz als Frauen (26 Prozent). Vier Prozent der Befragten vertrauen den Intercityexpresszügen überhaupt nicht mehr. Das Meinungsforschungsinstitut polis/USUMA befragte den Angaben zufolge 1011 repräsentativ ausgewählte Personen.
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