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Osnabrück (ddp). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verlangt Nachbesserungen an den Plänen für eine Gesundheitsreform. DGB-Vize Ingrid Sehrbrock sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstagausgabe) laut Vorabbericht, die geplante Finanzreform im Gesundheitswesen sei eine Katastrophe. Der Gesundheitsfonds und die nur von Versicherten zu zahlende Sonderprämie bei knappen Kassenfinanzen seien der Anfang vom Ende einer solidarischen Krankenversicherung. Der Finanzteil der Reform müsse deshalb dringend nachgebessert werden.
Sehrbrock forderte eine stufenweise alle Bürger umfassende Krankenversicherung und eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze. «Damit würden Besserverdienende einen höheren Beitrag zahlen», sagte sie. Ferner könne der Beitragssatz sinken - auch dadurch, dass er auf alle Einkommen erhoben werde, also auch auf Mieten und Zinserträge.
(ddp)
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