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Dieburg (ddp-hes). Der mit insgesamt 15 000 Euro dotierte Hessische Denkmalschutzpreis geht in diesem Jahr an neun verschiedene Träger. Darunter sind Privatpersonen sowie Stadt- und Kreisverwaltungen. Die geschäftsführende Kunstministerin Silke Lautenschläger (CDU) und der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, Gerd Weiß, überreichten die Auszeichnung am Freitag in Dieburg.
Hauptpreisträger sind dieses Jahr ausschließlich Privatpersonen. Für die vorbildliche Sanierung eines Bürgerhauses in Johannisberg erhält ein Ehepaar aus Niederbrechen 5000 Euro. Je 4000 Euro erhalten ein Ehepaar aus Kassel für die Sanierung der dortigen Henkelschen Villa und ein Ehepaar aus Fronhausen für die Sanierung des Herrenhauses und des Kavaliersbaus in der mittelhessischen Gemeinde. Für die Instandsetzung des Lili-Tempels in Offenbach wird ein Privatmann der Stadt mit 2000 Euro belohnt.
Mit Urkunden gewürdigt wurden fünf Projekte, bei denen ein Umnutzungskonzept im Vordergrund stand. So erhielt auch die Stadt Dieburg eine Auszeichnung für die Sanierung des Schlosses Fechenbach, in der die Preisverleihungen am Freitag auch vorgenommen wurden.
Der Hessische Denkmalschutzpreis wird von der Lotterie-Treuhandgesellschaft gestiftet und wurde zum 23. Mal vergeben.
(ddp)
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