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Focke-Museum zeigt Fotos von Andreas Feininger

ddp - Donnerstag, 17. Juli, 13:34 Uhr

Bremen (ddp-nrd). Das Bremer Focke-Museum zeigt von Sonntag bis zum 28. September Schwarzweiß-Fotografien von Andreas Feininger. Die in der Schau «Andreas Feininger - That´s Photography» präsentierten 271 Werke sollen einen Überblick über das Schaffen des Meisterfotografen geben, wie Museumsdirektorin Frauke von der Haar am Donnerstag sagte. Zu sehen sind seine berühmten New Yorker Architekturaufnahmen ebenso wie Naturmotive. Feiningers Ansichten seiner Wahlheimat New York zählen zu den Klassikern der Fotografiegeschichte. Er hielt die Skyline von Manhattan fest, die Straßenschluchten, Wolkenkratzer, Brücken und Hochbahnen.

In den Naturstudien widmete er seine Detailaufnahmen Insekten, Blumen und Muscheln. Viele der in der Ausstellung gezeigten Arbeiten seien inzwischen Klassiker und hätten Fotografiegeschichte geschrieben, teilte das Museum mit. Der 1906 in Paris geborene älteste Sohn des Malers Lyonel Feininger lebte zeitweise in Hamburg, bevor er im Zweiten Weltkrieg nach New York auswanderte. Dort starb er 1999 im Alter von 92 Jahren.

Am Bauhaus in Weimar hatte Feininger eine Ausbildung zum Kunsttischler absolviert. Er studierte Architektur, widmete sich aber immer mehr der Fotografie, deren Techniken er sich selbst beibrachte. In Stockholm machte er sich einen Namen als Architekturfotograf. Nach seiner Emigration nach New York arbeitete er 20 Jahre für die Zeitschrift «Life», die als Wegbereiter der zeitgenössischen Bildberichterstattung gilt. Die Bremer Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Tübinger Andreas Feininger Archiv.

(ddp)

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