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Hamburg (ddp). Die Sängerin der Band Wir sind Helden, Judith Holofernes, wäre lieber Autorin in New York statt Popstar in Berlin. Über ihren Traumarbeitsplatz sagte die 31-Jährige der Hamburger Wochenzeitung «Die Zeit»: «Monatelang, in einem wunderbaren, verschrobenen Arbeitszimmer, am besten in New York. Mit einem Blick zum Schweifen und einem Park vor der Tür zum Hineinspazieren. Keiner will was von mir.» Dort könne sie dann etwas schreiben, "was man am Ende nicht in der Gegend herumtragen und verkaufen muss».
Holofernes, die mit ihrem Bandkollegen Pola Roy verheiratet ist und Ende 2006 Mutter wurde, hat nach eigenen Angaben kein stressiges Familienleben: «Wenn ich nicht schreibe, sitze ich in Cafés und tue so, als würde ich mich inspirieren lassen. Überhaupt erfreue ich mich unverschämter Mengen Freizeit mit Mann und Sohn.»
(ddp)
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