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Bremen (ddp-nrd). Wer Glück hat, erhascht tatsächlich einen Blick auf einen Teil der Babykollektion. Vor lauter Mikrofonen, Kameras, Stativen, Tontechnikern, Kameraleuten und Journalisten ist das, worum es eigentlich gehen soll, kaum zu sehen. Popstar Sarah Connor (28) hat zusammen mit ihrer Mutter Soraya Lewe-Tacke (50) und der Unternehmerin Vera Klöhn eine 30-teilige Erstausstattung nur für Jungen herausgebracht, von der Mütze bis zur Kuscheldecke. Am Mittwoch wird sie der Öffentlichkeit in Bremen vorgestellt, richtig ins Licht gerückt werden aber hauptsächlich die drei Gründerinnen, allen voran Sarah Connor. Mit dabei ist auch ein Team des Fernsehsenders ProSieben, der die Pressekonferenz für die wöchentliche Dokusoap «Sarah & Marc Crazy In Love» verewigt.
Sarah Connor ist nicht die erste Prominente, die Babymode entworfen hat. Bereits seit mehreren Jahren behauptet sich die Marke Belly Button am Markt, die unter anderem von der Schauspielerin Ursula Karven und der Ehefrau von Til Schweiger, Dana, entwickelt wurde. Neben Babykleidern vertreibt Belly Button auch Pflegeprodukte, Schwangerenbekleidung und Möbel. Der Schlagzeuger von Bon Jovi, Tico Torres, entwickelte mit Rock Star Baby seine eigene Baby-Kollektion. Dabei dominieren die Farben Schwarz, Grau und Weiß. Als Motiv für Schnuller & Co. verwendet er gern den Totenkopf. Auch die US-Sängerin Gwen Stefani schuf ihre eigene Kinderkollektion.
Zielgruppe für die Erstausstattung von Sarah Connor unter dem Namen «Yummy Tummy» soll nicht der gemeine weibliche Fan der Sängerin sein, der meist noch nicht alt genug ist, um Kinder zu bekommen. Für diese Mädchen gebe es die Merchandising-Produkte, sagt Connor. Angesprochen werden sollen vielmehr Mütter von kleinen Jungs, die Wert auf Qualität legen und dafür auch bereit sind, ein paar Euro mehr auszugeben. «Wir wollten, dass es praktisch und modisch ist», sagte Soraya Lewe-Tacke, die vor kurzem Zwillingsjungen zur Welt gebracht hat.
«Für Jungen gibt es weniger schöne Sachen als für Mädchen zu kaufen», sagt Connor, die Mutter eines Jungen und eines Mädchens ist. Kindergeschäfte würden von Pink, Glitzer und Prinzessinnenmotiven dominiert. Vor einem Jahr beschloss sie deshalb, mit der fünffachen Mutter Vera Klöhn, die bundesweit ein Dutzend Kinderläden betreibt: »Es muss mehr schöne Sachen für Jungen geben.«
Man traf sich im Wohnzimmer von Connor in Wildeshausen und machte Entwürfe. «Sarah hatte die Idee mit dem Musikthema», sagt Klöhn. Mit einem Filzstift habe sie auf einem weißen Strampler Noten gemalt. Noten sind nun auf vielen Teilen zu sehen. Auf einem Strampler sitze ein Bassschlüssel am Popo, sagt Klöhn. Zu sehen ist er aber nur für diejenigen, die in der ersten oder zweiten Reihe sitzen. Die anderen müssen es einfach glauben. Auch im Internet sind die Kleidungsstücke am Mittwoch noch nicht in Augenschein zu nehmen. Die Seite ist noch im Aufbau.
(yummy-tummy.de)
(ddp)
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