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Clemens Meyer hält nicht viel von Reich-Ranickis Urteil

ddp - Mittwoch, 16. Juli, 10:14 Uhr

München (ddp). Der mit dem diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnete Schriftsteller Clemens Meyer («Die Nacht, die Lichter») gibt nicht viel auf das Urteil von Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. «Ranicki und junge deutsche Literatur, das ist wie Sonne und Mond. Der weiß doch gar nicht, was das ist», sagte der 31-Jährige dem Magazin «Playboy».

Über Geld sagte Meyer: «Richtige Männer müssen Bargeld haben. Und wenn es dann ans Bezahlen geht, eine Rolle Scheine aus dem Hemd ziehen und hinblättern, flapp, flapp, flapp.» Geldanlagen seien dagegen für ihn kein Thema: «Wenn ich mit 35 sterbe, was ist dann? Wie würde ich mich da ärgern! Nein, jetzt wird Geld verprasst, bis nichts mehr da ist.»

(ddp)

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