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Frankfurt/Main (ddp). Der Euro hat am Dienstag im europäisch geprägten Geschäft deutlich angezogen und kurzzeitig ein neues Rekordhoch erreicht. Gegen 11.30 Uhr notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,6039 Dollar und übertraf damit das bisherige Allzeithoch von 1,6020 Dollar. Danach gab der Euro wieder nach und stand gegen 12.00 Uhr bei 1,5993 Dollar.
Neue Impulse könnten am Nachmittag an den Markt kommen, wenn sich US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem Bankenausschuss des Senats in seinem Halbjahresbericht äußert. Außerdem werden die US-Erzeugerpreise veröffentlicht sowie wichtige Wirtschaftsdaten wie der US-Einzelhandelsumsatz im Juni. Mit dem sogenannten Empire-State-Index gibt es erstmals Konjunktureinschätzungen für den Juli.
Viele Marktteilnehmer erwarten allerdings, dass sich der Aufwärtstrend des Euro unabhängig von den Konjunkturdaten fortsetzt. Grund ist die Finanzkrise. Sie könnte dazu führen, dass die US-Notenbank mit einer lockeren Geldpolitik die Folgen mildern wolle. Die Haltung der Europäischen Zentralbank (EZB) sei dagegen härter.
Die Analysten der LBBW meinen, der Aufwärtstrend des Euro sei weiter intakt. Ein Überwinden des Widerstands bei 1,6050 Dollar könnte den Euro Richtung 1,6110 bis 1,6170 Dollar treiben.
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