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Stuttgart (ddp). Zehn Gemälde aus der Sammlung des verstorbenen Stuttgarter Arztes und Kunstmäzens Gustav Rau sind am Mittwochabend im Londoner Auktionshaus Sotheby´s für 7,8 Millionen Euro versteigert worden. Eingeliefert hatte die Werke der zuständige Nachlassverwalter, ein Steuerberater aus Konstanz, wie der Südwestrundfunk (SWR) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.
Raus Erbe ist den SWR2-Angaben zufolge seit dessen Tod 2002 noch unter verschiedenen Parteien umstritten. Dabei geht es vor allem um die Kunstsammlung. Ursprünglich wollte Rau sein Vermögen eigenen Stiftungen hinterlassen, doch dann entschied er sich für UNICEF. Der Umgang mit den verschiedenen Testamenten gilt als kompliziert, weil Raus Geschäftsfähigkeit zum Zeitpunkt der jeweiligen Unterschrift unterschiedlich bewertet wird.
Der Nachlassverwalter sagte dem SWR, der Auktionserlös solle nicht zur Deckung von Anwaltskosten verwendet werden. Er brauche Liquidität, falls er weitere Maßnahmen zum Schutz der Sammlung ergreifen müsse.
(ddp)
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