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Tarifeinigung im baden-württembergischen Einzelhandel erzielt

ddp - Donnerstag, 10. Juli, 18:15 Uhr

Gerlingen (ddp). Bei den Tarifverhandlungen für die rund 220 000 Beschäftigten im baden-württembergischen Einzelhandel haben beide Seiten eine Einigung erzielt. Arbeitgeber und die Gewerkschaft ver.di einigten sich auf eine Einmalzahlung sowie eine Tarifanhebung um 3,0 Prozent, wie ein ver.di-Sprecher am Donnerstag in Gerlingen bei Stuttgart sagte. Der Abschluss gilt als möglicher Pilotabschluss auch für die Verhandlungen in anderen Bundesländern.

Die Einigung sieht für den Zeitraum vom 1. April 2007 bis 31. März 2008 eine Einmalzahlung von 400 Euro vor. Ab 1. April 2008 erhalten die Beschäftigten eine Lohnsteigerung um 3,0 Prozent. Insgesamt hat der Tarifvertrag eine Laufzeit von zwei Jahren bis zum 31. März 2009.

Der Manteltarifvertrag soll weiter in Kraft bleiben. Bei den Zuschlägen einigten sich beide Seiten dahingehend, dass die Arbeitszeit am Samstag von 14.30 bis 18.30 Uhr nicht mehr zuschlagspflichtig ist. Dafür sollen die Beschäftigten als Ausgleich jährlich eine Zahlung von 150 Euro zur Altersvorsorge oder als Warengutschein erhalten.

Die Gewerkschaft hatte zuvor 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie ein Mindesteinkommen von 1500 Euro monatlich gefordert. Bundesweit liegen die Forderungen für die insgesamt 2,6 Millionen Beschäftigten im Einzelhandel zwischen 4,5 Prozent und 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

ddp.djn/rab/pon

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