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Frankfurt/Main (ddp). Beim für den Herbst geplanten Börsengang der Deutschen Bahn wird es wohl keine «Volksaktie» geben. Die Bahn sei an langfristig orientierten institutionellen Anlegern interessiert, sagte Finanzvorstand Diethelm Sack am Donnerstag in Frankfurt am Main. An sie sollten rund 90 Prozent der angebotenen Aktien der Bahn-Tochter DB Mobility & Logistics gehen.
Bei den Privatanlegern, denen rund zehn Prozent der Platzierung angeboten werden sollen, verzichte Europas führender Schienen- und Logistikkonzern auf eine Werbekampagne mit Prominenten. Es werde für Kleinaktionäre auch keinen Zeichnungsrabatt geben, fügte Sack hinzu.
Die angebotenen Aktien werden laut Sack voraussichtlich zu einem Drittel aus einer Kapitalerhöhung stammen. Der Erlös der umplatzierten Stücke werde jeweils zur Hälfte in den Etat des Verkehrs- und Finanzministeriums fließen. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) werde seinen Anteil in den Ausbau der Schieneninfrastruktur investieren.
(ddp)
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