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München (ddp-bay). Die Landesregierung hat mit den Organisationen der bayerischen Wirtschaft einen «Pakt für Innovationen» geschlossen. Wie die Staatskanzlei am Mittwoch in München mitteilte, bekennen sich die Partner ausdrücklich dazu, den Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt von derzeit 2,9 auf 3,6 Prozent zu steigern.
Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) betonte, Bayern könne mit diesem «weltweiten Spitzenwert» dauerhaft im Kreis der europäischen Standorte für Forschung und Entwicklung «ganz vorne mitspielen».
Wie der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Randolf Rodenstock, sagte, schultert die Wirtschaft derzeit 80 Prozent der Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Bayern. Um das Ziel des Paktes zu erreichen, müsse die bayerische Wirtschaft ihre Aufwendungen um mehr als 10,16 Milliarden Euro auf knapp 16,5 Milliarden Euro im Jahr 2020 steigern. Dies sei «nur mit einem gewaltigen Kraftakt möglich». Rodenstock sagte: «Trotzdem unterschreiben wir den Pakt aus Überzeugung, denn wir werden die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes nur erhalten, wenn wir weiter konsequent auf Innovationen setzen.»
(ddp)
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