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Leipzig/Dresden (ddp-lsc). Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) begrüßt den Erhalt des Polnischen Instituts in Leipzig. Er freue sich sehr, dass sich der Einsatz des Freistaats für den von Schließung bedrohten Standort ausgezahlt habe, sagte Tillich am Mittwoch in Dresden. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Einrichtung ab Januar 2009 als Zweigstelle des Polnischen Instituts in Berlin fungieren soll. Weitere Details waren den Institutsmitarbeitern nach Angaben eines Sprechers noch nicht bekannt.
Auch wenn es große Fortschritte im deutsch-polnischen Verhältnis gegeben habe, würden solche Institutionen zur Vermittlung von Sprache und Kultur des Nachbarlandes gebraucht, sagte Tillich. Er würde sich «wünschen, dass noch viel mehr Sachsen einen Polnischkurs belegen». Die Grünen-Europaabgeordnete Gisela Kallenbach sprach von einem «wichtigen und guten Zeichen der polnischen Regierung».
Ursprünglich hatte das Leipziger Institut im April einen Schließungsbescheid vom polnischen Außenministerium erhalten. Dieser war mit einer generellen Umstrukturierung bei den diplomatischen Einrichtungen Polens begründet worden. Daraufhin hatte es eine Reihe von Protestbriefen aus Sachsen nach Warschau gegeben. Bliebe das Polnische Institut in Leipzig erhalten, könnte es im Februar 2009 sein 40-jähriges Bestehen feiern.
(ddp)
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